Saturday, April 30, 2011

Herz ohne Richtung!

Alles unter Zuckerglasur!
Ich beiß‘ mir die Zähne aus,
die Zunge schwillt, ein roter Ballon,
zieht mich vom Boden, taumel
im Halbschlaf und träume Kandiertes.
Schau aus dem Rad über Dächer
und Parks über
someone winning straw hats! Über!

Gehe auf Spitzen vor Wölfen,
die heute nicht jagen. Frage den Weg,
Brotkrumen nähren
mein Herz ohne Richtung.
Drei rote Türme überragen den Wald,
in seiner Mitte stirbt ein Vogel,
ich schaufel sein Grab
in dunkelblauer Lichtung, wo ist Waldrand?

No silence

The establishment is  
>>brouhaha<<
turning me ~inside~_out_ 
in =stripes= through nostrils
°Isn't she a beautiful bride°^
Who told me to listen?! - it’s fatal ‘cause
there is no silence!

I wnt to fly!

drainiert, ab
ins system, bleibt hülle
rattert auf rädern auf kopfstein
capitalists‘ trtre

ich will meine flügel!

nicht mehr.

in your eyes the steep

storm bends my branches
in your eyes the steep, my boat
lost in wind’s dying curtains

salt drips into sand, my blood
told you to come here before I grow static, now




Sturm dehnt meine Zweige
in Deinen Augen der Steilhang, mein Boot
zu weit draußen

Salz tropft in Sand, mein Blut
brachte Dich zu mir, bevor ich erstarre, jetzt

Thursday, April 28, 2011

Wednesday, April 27, 2011

Schemen ohne Raum

Manchmal, wenn ich aufwach', ist alles umher anders.

Mein Schatten hängt an der Wand, die Sonne friert in den Winkeln, mein Atem kondensiert an der Stille, vielleicht ist alles Traum, eine leichte Nebelwolke, in der ich als Tropfen hänge.

Ich spüre, ich bin wach und nicht allein. Wo ist der andere, von dem ich im Schlaf wusste, dass er neben mir schlief. Trübe Schemen huschen durch den Raum, fliehen durchs Schlüsselloch ins Nebenzimmer, ziehen ihn mit sich fort von mir.

Ich höre eine Melodie, sie kommt von unten, unter mir wohnt niemand, ein tiefes Summen, leise, kaum zu hören, ein Gong vibriert in meiner Brust und schlägt lautlose Wellen.

Irgendwo knarrt eine Diele, wenn ich aufblicke, ist dort niemand, schließe ich die Augen, höre ich sie deutlich, unheimlich, woher weiß sie, wann ich die Augen schließe, woher ich, ob ich wirklich höre? Ich bleibe reglos liegen und lausche mit halb geschlossenen Augen, überliste sie nicht.

Wie bekomm' ich den Schatten von der Wand, er gehört mir und regt sich nicht, egal wie sehr ich an ihm kratze. Wie lock' ich die Sonne aus den Winkeln, es ist kalt, und ich zittere ohne ihr Licht. Wie befrei' ich den Atem aus der Stille, bin taub für seine Tiefe, ersticke ohne seinen ruhigen Klang.

Manchmal, wenn ich aufwach', ist alles umher anders, und ich verirre mich, weil ich nichts erkenne, nur Schemen ohne Raum.

Tuesday, April 26, 2011

Monday, April 25, 2011

Sunday, April 24, 2011

Monday, April 18, 2011

Zeit der Kraniche

Seit mehr als tausend Jahren
hockt in seinem Bett
ein Frosch unter knarrenden Blicken
zerfällt er immer wieder.

Ich werfe Steine
in wolkenlose Türme und rufe
nach Libellen. Kraniche tanzen
über den Fluss mit sonnendurchwirkten Flügeln
zerfallen sie
zu flügellosen Trümmern.

Thursday, April 14, 2011

Strange Sensation

You don’t belong anymore, are not even yours without touching fabric, sometimes crushing into someone, hurting, a strange sensation strikes your heart your brain your consciousness your skin tickling, sensing the unknown, confused and wondering what is it all about if anything that cannot provide food and shelter but you rather stayed outside, wandering in the woods, starving, awake all night forever and ever than giving up your soul at last discovered a reason to die and die and live for.

I ♥ books & faces.

Beneath the pond

Last night I went to the pool 
beneath the pond, our secret
place. And I wonder 
whether the man in the tower can see 
through black water. He won’t let me, 
I know. I am
not the only one to follow 
wild and frantic rivers. We meet 
in silence, cross the water to an island 
giving shelter to those who dance 
in limpid unspoiled sand.

Sunday, April 10, 2011

Saturday, April 09, 2011

Auf halber Strecke

Ein Fels

Ich stehe mittig und springe
ins Eis, zerschlage
kopfüber die Schicht,
die eben noch metertief
schlief.

klemmt

Ich stecke auf halber Strecke
und friere
fest in das Eis,
das eben noch meine Stirnhaut
zerstieß.
 
in der Schlucht.

Friday, April 08, 2011

Im Treibsand

Warum kippt die Sanduhr
nicht, wer weiß schon wie
spät es ist Mitternacht
wenn alle Zeiger sich sträuben

Sandmänner streuen
Schlaf in trockene Höhlen,
ihr schräges Lied betäubt
die Nacht und füllt die Sichel
mit Tränen aus Glas

Ich liege wach und glaube
ans Fliegen, wer weiß schon wie
spät es ist Mitternacht
wenn Sand sich reibt am Atem der Träume

Blind spüren wir
Schlaf und taumeln vielleicht
zum allerletzen Mal mit Staub auf den Flügeln
im Treibsand der Nacht 

Thursday, April 07, 2011