Thursday, October 31, 2013

Atme

Dein Leben zieht
An meinem vorbei.
Ich greife kurz ein,
Drehe mich dabei nach links,
Um die Herzkammer mit Luft zu fuellen,
Drehe mich dann nach rechts,
Um von dir abgewandt
Die innerste Stelle
Meiner Lunge zu fuehlen.
Atme
Ich noch?

Himmelstropfen

Schwere Aschelagen auf meinem linken Nasenflügel,
Ich schaue über eine Handvoll Grau,
Verbranntes Leben, im Hinterzimmer
Die Hand und dein Beat, die Nacht
In meiner nackten Armbeuge fließt
Mit Regen ins All, für einen Lidschlag
Sah ich Baumwollwickel, Dampfmaschinen,
Kaue Ingwer und Zuckerrohrstangen,
Laufe vorweg ohne Rücksicht auf Dünen,
Sie legen sich langsam ins Gemüt
Durchs Stadttor auf die andere Seite,
Er war ein Lügner, ich muss zurück,
Bilder sind nur falsches Mosaik.
Niemand kommt mehr zur passenden Stunde.
Ich fragte nach Dir, man sagte mir,
Du seist hier gewesen, in der Straße,
In der die Tiere sich winden, kleine Feuer
Brennen überall in den Ecken,
Nehmen Leben und Leber mit,
Schwere Aschelagen auf meinem linken Nasenflügel,
Ich schaue in den Himmelstropfen.
Er hängt unter der Decke, jetzt
Fällt er nicht mehr, bis das Gebäude einstürzt



Wednesday, October 30, 2013

Left it in the attic

Smoky eyes, mysterious,
Left it in the attic
High boots, black dress
All was enigmatic
Drunk nights, wild dance
Day and night erratic
My world was once intense
Now it is pragmatic

Tuesday, October 29, 2013

At the far end

Suddenly, he knocked and I
Watched myself through his eyes
You waste your time, it echoed
Not sure did he say or I
Make up the sound
I toss a coin
Deep down under the surface
A wishing well’s reflection
Of a king and his bride
A hand reaching out
In the middle of the crossroad
I grasp and let go
Because I know
We cannot capture
The birds at the far end
Night blindfolds those dreams
That daytime has sent