Thursday, October 31, 2013

Himmelstropfen

Schwere Aschelagen auf meinem linken Nasenflügel,
Ich schaue über eine Handvoll Grau,
Verbranntes Leben, im Hinterzimmer
Die Hand und dein Beat, die Nacht
In meiner nackten Armbeuge fließt
Mit Regen ins All, für einen Lidschlag
Sah ich Baumwollwickel, Dampfmaschinen,
Kaue Ingwer und Zuckerrohrstangen,
Laufe vorweg ohne Rücksicht auf Dünen,
Sie legen sich langsam ins Gemüt
Durchs Stadttor auf die andere Seite,
Er war ein Lügner, ich muss zurück,
Bilder sind nur falsches Mosaik.
Niemand kommt mehr zur passenden Stunde.
Ich fragte nach Dir, man sagte mir,
Du seist hier gewesen, in der Straße,
In der die Tiere sich winden, kleine Feuer
Brennen überall in den Ecken,
Nehmen Leben und Leber mit,
Schwere Aschelagen auf meinem linken Nasenflügel,
Ich schaue in den Himmelstropfen.
Er hängt unter der Decke, jetzt
Fällt er nicht mehr, bis das Gebäude einstürzt