Tuesday, June 23, 2015

There lies something

Red
Poured into a painting
Rainfall
Into sceneries

I forget
For you
Whom to blame
Whom to blame for
Whitewashed memories

The world tumbles
Around a palace of
Silenced memories

Where I found
At the centre
The core
Dreams
In broken prayer beads
There lies something
Unforeseen
Every step
An end and a beginning

We drank
A cup of water
Talked into the night
I was not allowed
Inside
Someone
Told us to leave

I was so serious
About everything
Pouring red
Into a painting
Recalling memories
Trying to understand
Growing harsher
Growing
Into a friend

Monday, June 22, 2015

Take me back

Time falling
Winter leaves
I dream of polar bears
Reindeer eyes, two
Stars
Dancing in the sky
You and me
Never letting go

Love isn’t easy
Love isn’t play
Serious undertaking
Spheres of evergreen
Longing for blue
Longing

Take me back
In time
Take me back
Take me back
It’s so hard
To be
Without

Sunday, June 21, 2015

Still

Still
Missing you
After 
Months and months
Of voids and silences
Feeling 
The same
Longing
The same
Love

And I know
I cannot be blamed
Like a river
Cannot be blamed
For currents and streams
For pushing water
Off cliffs
For pouring
Its heart
Entirely
Into the Ocean

Tuesday, June 16, 2015

Jenseits

Von Lehmhüttenkühle
in guten deutschen Küchentraum

Kuhfladenkuchen an Hauswand
Ein Geschoss durchdringt
Gedankengänge

Klare Vorstellungen sind
Wünschelrutengänge

Ein Wagnis, die Überwindung
der Diskrepanz

Ist mein Körper
gebunden an das Jetzt
der Erinnerung

Ich lebe
einen Zustand
gegenüber der Litfasssäule

Der Tag wird kommen
jenseits
kürzesten Mitternachtstraums



Fliegengewichte

Auf offener Flur
schaue ich seine Augen
auf bewegter Fläche.

Ich habe den Zustand
bereits vergessen
im losen Raum Zeit Gefüge.

Wer sagt denn die Worte,
wenn Stimme tönt
aus Mund.

Schmerzende und Sterbende;
alles Flüchtiges,
Zusammenspiel.

Sagst Du, was ich höre,
oder ist‘s Inneres,
Satzgefüge,
nach außen gekehrter Monolog.

Was wiegen meine Worte,
Fliegengewichte
gegen Deine schwarze Milch.

Und morgens nur
Verschwommenes
gegen Deine Lider.

Monday, June 15, 2015

Wieder

Wieder neue Wände.
Still hüllen sie 
sich um meine Traumzustände.

Ein Wasserfall plappert
zwischen meinen Lippen ein Sturzbach
nach langem Regen.

Ich drehe mich um meine Netzhaut, 
vibrierende Muster brennen 
3D-Effekte - Erinnerungsfetzen.

Fern die Tumulte der Brückenhöhlen,
fern auch die Marktschreier,
die mir ihr Obst ins Ohr schleuderten.

Am Gleis stehen zwei 
Jungs mit selbstgebasteltem Drachen,
der sich auf mein Zugabteil stürzt.

Der Lärm des Abteils spiegelt sich
in der Scheibe, es wird geschrien, verkauft,
Tee gegen Papier, getrunken.

Ich arbeite mich durch die Nacht
im Augenwinkel des Dachbodenraums.
Eingebläut ist nur das Mattscheibenlicht.

Ich arbeite mich dem Ende entgegen
in der Hoffnung
auf fruchtgeschwängerte Obstbaumhänge.

Am Saum ein Sack mit zwei Talern -
einer für Kaffee, der andere für Brot.

Der Zufall stößt mich auf
bekannte Gesichter.

Ich grüße verlegen, bin schon
vergessen und wieder 
erinnerungstot.