Sonne, Mond und
Sterne. Kerzenhalter auf der Fensterbank. Dahinter Regen. Und Sonne. Und Wind.
Beim Blick aus dem Fenster weiß ich genau, dass ich in Deutschland bin. Genauer gesagt: Hamburg. April.
Es ist wechselhaft. Meistens noch kühl. Jetzt lässt der Regen schon wieder
nach. Mein Kopf ist vollgestopft. Mit Gedanken an Indien. Aber auch mit
Gedanken. Und mit deutschen Worten.Das Wetter. Ich denke wieder deutsch. Lese Arno
Schmidt. Höre dazu Sitar. Alles vermischt sich. Das Vermischen lässt noch nicht
nach. Dennoch ist der Boden unter den Füßen zumindest spürbar. Bin angekommen
und möchte noch etwas bleiben. Nicht unbedingt gleich wieder weg. Frage
mich zu viele Fragen. Muss mich konzentrieren. Auf die Arbeit und das
Promovieren. Die Welt ist eine Scheibe und kugelrund. Alles ist Trugschluss und
gleichzeitig wahr. Alles ist gleichzeitig. Alles ist. Ist nicht. Ich stecke
mittendrin. Immer schön den Kopf über Wasser halten. Versuche ich ja.